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Pressemitteilung

100 Jahre GEMA –
Ausstellung und Konzerte in Leipzig und Berlin

Ein »lobenswertes Plädoyer für den fast vergessenen Sommer«

Leipzig/Berlin. Mit einer Ausstellung und Konzerten würdigt das Hans-Sommer-Archiv Berlin in Zusammenarbeit mit dem Gewandhaus zu Leipzig und der Berliner Staatsoper Unter den Linden das 100-jährige Jubiläum der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Auf 26 großformatigen Tafeln und in 10 Vitrinen werden bisher meist unveröffentlichte Dokumente zur Entstehungsgeschichte der Gesellschaft präsentiert. Zugleich ermöglicht die Ausstellung einen interessanten Einblick in die freundschaftliche und musikalische Beziehung zwischen Richard Strauss und Hans Sommer, den beiden Gründungsvätern der GEMA-Vorläuferorganisationen.

Im Rahmen der Leipziger Ausstellungseröffnung spielte das Leipziger Klavierquartett Kammermusik von Sommer und Strauss. Festredner waren Prof. Andreas Schulz (Direktor des Gewandhauses), Hans-Christoph Mauruschat (Leiter des Hans-Sommer-Archivs), Lorenz Schmid (Leiter der GEMA-Bezirksdirektion in Dresden) und Prof. Herbert Blomstedt (Gewandhauskapellmeister).

Am 15. und 16. Mai 2003 spielte das Gewandhausorchester u.a. Strauss’ Tondichtung Ein Heldenleben und – als Erstaufführung der Orchesterfassung – drei Goethelieder von Hans Sommer. Das Konzert wurde im Rahmen des Braunschweig CLASSIX Festivals wiederholt und vom Deutschlandradio Berlin gesendet. Im Juni folgen weitere Ausstrahlungen des Konzertmitschnittes im NDR (1. Juni), MDR (23. Juni) und der Deutschen Welle (n.n.).

Vom 5. bis 26. Juni 2003 wird die Ausstellung im zeitlichen Umfeld der Premiere von Richard Strauss’ Oper Ariadne auf Naxos in der Berliner Staatsoper Unter den Linden zu sehen sein.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 5. Juni um 16.00 Uhr wird das Aperto Piano Quartett das Ausstellungsthema ergänzend zu Redebeiträgen von Peter Mussbach (Intendant der Staatsoper), Rainer Hilpert (Vorstandsmitglied der GEMA) und Hans-Christoph Mauruschat musikalisch umreißen. Auf dem Programm stehen Sommers Klavierquartett von 1865 und Strauss’ selten aufgeführte, 1893 in Ägypten komponierte Stücke für die gleiche Besetzung (I. Arabischer Tanz, II. Liebesliedchen).

 

Veranstaltungen

Konzerte

Leipzig

Sonntag, 11. Mai 2003:
Sonderkonzert zur Ausstellung 100 Jahre GEMA - Richard Strauss und Hans Sommer im Mendelssohn-Saal des Gewandhauses Leipzig

Hans Sommer
Klavierquartett g-Moll
Richard Strauss
Klavierquartett c-Moll op.13
Ausführende: Leipziger Klavierquartett

Donnerstag/Freitag, 15./16. Mai 2003:
Abonnement-Konzert des Gewandhausorchesters unter Leitung von Herbert Blomstedt

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur KV 551 ("Jupiter")
Hans Sommer
3 Goethelieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe für Mezzosopran und Orchester (Erstaufführung in der Orchesterfassung)
Richard Strauss
Ein Heldenleben op. 40

Bayreuth

Sonntag, 17. August:
Kammerkonzert in der Steingräber Klavierfabrik

Hans Sommer
Ausgewählte Lieder
Klavierquartett g-Moll
Lesung aus Hans Sommers unveröffentlichten Bayreuth-Erinnerungen
Mit Mojca Erdmann, Hans-Christoph Mauruschat und Musikern des Festspielorchester

Braunschweig

Samstag, 17. Mai 2003:
Gastspiel des Gewandhausorchesters unter Leitung von Herbert Blomstedt

Programm wie am 15./16. Mai 2003 in Leipzig

 

Ausstellung
„100 Jahre GEMA – Richard Strauss und Hans Sommer“

11. Mai – 1. Juni 2003:
Leipzig, Foyer des Gewandhauses (Tel.: 0341/1270-0)

5. Juni – 26. Juni 2003:
Berlin, Deutsche Staatsoper unter den Linden (Tel.: 030/203540)

Die Ausstellung, die größtenteils durch Exponate aus dem Hans-Sommer-Archiv Berlin und dem Richard Strauss Archiv Garmisch-Partenkirchen illustriert wird, besteht aus 26 großformatigen Tafeln sowie 10 Vitrinen und gliedert sich in zwei Bereiche. Zum einen geht es um die Personen Richard Strauss, Friedrich Rösch und Hans Sommer – die Gründer der ersten deutschen Verwertungsgesellschaft, die erst später ihren heutigen Namen GEMA erhielt und anfangs Anstalt für musikalisches Aufführungsrecht (AFMA) hieß. Zum anderen wird ein schlaglichtartiger Überblick über die Vorgeschichte des Urheberrechts bis zur Gründung der AFMA vor genau 100 Jahren geboten.

 

 
     
     
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